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FORSCHUNG & ENTWICKLUNG: POTENZIALE DER BESTRAHLUNG­S­TECHNOLOGIE

Seit mehr als vier Jahrzehnten beschäftigen wir uns bei BGS intensiv mit dem Potenzial, das in ionisierender Strahlung steckt. Und dieses Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft!
Wir sind sicher, dass in der Bestrahlungstechnologie, insbesondere der Strahlenvernetzung, noch zahlreiche Innovationen bevorstehen und sie dazu beitragen kann, drängende Herausforderungen unserer Zeit zu lösen – zum Beispiel in den Bereichen

  • Mobilität, Lifesciences und Ressourcenschonung.

Für eine Vielzahl von Anwendungen kann unsere Technologie heute und in Zukunft Lösungen liefern. In Kooperation mit Hochschulen, führenden Forschungsinstituten sowie in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden arbeiten wir stetig an neuen Bestrahlungsanwendungen und der Verbesserung existierender Produkte durch angewandte und marktorientierte Forschung. Schwerpunkte unserer Aktivitäten liegen derzeit auf der Entwicklung von neuen vernetzbaren Werkstoffen, alternativer Vernetzungshilfsmittel sowie Lösungen für mehr Nachhaltigkeit beim Einsatz von Kunststoffen.

AKTUELLE FORSCHUNGSPROJEKTE: NACHHALTIGKEIT IM FOKUS

Blaues dünnes Kabel liegt auf Kunststoff-Granulat roange

Strahlenvernetzung von Biopolymeren (Projekt „BioFla“)

In einem F&E-Projekt von BGS, Fraunhofer WKI, Fraunhofer IAP und Industriepartnern wurden erfolgreich neue Konzepte zur Verbesserung der Flammschutzeigenschaften in Biopolymeren untersucht. Bald könnten Produkte der Elektrik und Elektronik (E&E) aus biobasierten, strahlenvernetzten Materialien hergestellt werden, zum Beispiel Stecker und Steckverbinder.

Recycling Zeichen aus grünem Granulat mit 2 Logos am Bildrabd

Recycling strahlenvernetzter Polyamide (Projekt „RayCycle“)

Strahlenvernetzung erhöht die Produktlebensdauer, schränkt jedoch die Möglichkeiten des Recyclings ein, weil sich die vernetzten Anteile des Kunststoffs nicht mehr aufschmelzen lassen. Im Forschungsvorhaben „RayCycle“ von BGS, nylon polymers, der Hochschule Aalen und der TU Berlin ist es gelungen, einen technisch machbaren und wirtschaftlich interessanten Ansatz für das werkstoffliche Recycling strahlenvernetzter Polyamide zu entwickeln.

Logo FNR und auf Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft weißem Hintergrund

Biokunststoffe für Hochtemperatur-Anwendungen (Projekt „HotBRo2“)

Untersuchungen in der Machbarkeitsstudie „HoT-Bro2“ des IfBB und Partnern haben deutlich gezeigt: Biobasierte Polymere sind mit entsprechender Verarbeitung und Veredelung durch Strahlenvernetzung auch für Hochtemperatur-Anwendungen geeignet. Im weiteren Verlauf des Projekts werden gezielt Materialien für unterschiedliche Anwendungen – vorwiegend im Automobilbereich – entwickelt und modifiziert.

Frontseite Artikel Strahlenvernetzung von Folien

FACHBEITRAG: F&E-PROJEKT STRAHLEN-
VERNETZUNG VON FOLIEN

Die Strahlenvernetzung spritzgegossener Bauteile ist seit vielen Jahren etabliert. Dagegen stellte die Strahlenvernetzung von Folien ein bisher unerschlossenes Potenzial für neue Anwendungen bei der Verarbeitung gefüllter Materialien im Thermoformprozess dar. Forschungsergebnisse des Lehrstuhls für Kunststofftechnik in Erlangen in Zusammenarbeit mit BGS und anderen zeigten, dass das Umformfenster gefüllter Folien mithilfe der Strahlenvernetzung bis zu einem Volumenanteil von 15 Prozent erweitert werden kann. Lesen Sie den dazugehörigen Fachartikel von Dr. Lisa-Marie Wittmann, Prof. Dr.-Ing. Dietmar Drummer und Dr. Dirk Fischer, erschienen in „Kunststoffe“ 10/2019.

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Der Artikel "Booster für Biokunststoffe" animiert auf grauem hintergund

Fachbeitrag: Booster für Biokunststoffe

Biobasierte Kunststoffe gewinnen für technische Anwendungen zunehmend an Bedeutung. Gemeinsam mit Forschungspartnern hat BGS untersucht, ob und wie sich die Eigenschaften von Bio-Polyamiden durch Strahlenvernetzung gezielt aufwerten lassen. Im Fokus standen dabei eine bessere Temperaturbeständigkeit, höhere Festigkeit und verbesserter Flammschutz für Anwendungen z.B. in Elektrotechnik, Elektronik und Automotive. Alle zentralen Ergebnisse finden Sie im dazugehörigen Fachartikel von Dr. Dirk Fischer, erschienen in der Fachzeitschrift Plastverarbeiter 11–12/2024.

Zum Artikel

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